Inklusion & Barrierefreiheit

Kultur für alle – ohne Barrieren. Die KiezKulturWerkstadt setzt sich für eine inklusive Kulturlandschaft ein, in der jeder Mensch teilhaben kann.

Unser Ansatz

Inklusion bedeutet für uns mehr als bauliche Barrierefreiheit. Wir verstehen Inklusion als Haltung, die jeden Menschen mit seinen individuellen Bedürfnissen willkommen heißt.

Unser Ziel ist es, kulturelle Angebote so zu gestalten, dass sie für möglichst viele Menschen zugänglich sind – unabhängig von körperlichen, geistigen oder sozialen Voraussetzungen.

Unsere Grundsätze

  • Jeder Mensch ist willkommen
  • Vielfalt ist unsere Stärke
  • Gemeinsam gestalten wir Kultur
  • Barrieren abbauen, Teilhabe ermöglichen
  • Respektvoller Umgang miteinander
  • Offenheit für alle Bedürfnisse

Unser Engagement

Unsere Veranstaltungen werden ehrenamtlich organisiert und stehen allen offen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen – nach dem Motto „Jede und jeder gibt, was er mag und kann“, damit Teilhabe für alle möglich bleibt. Mit zusätzlichen Angeboten und Aktionen engagieren wir uns darüber hinaus gezielt für eine inklusive und möglichst barrierearme Nachbarschaft.

Der Künstler Anam Cara wirbt vor einem Plakat der Aktion Mensch für mehr Inklusion für Berlin.

Straßenmusik zum Protesttag für die Gleichbehandlung von Menschen mit Behinderung

Am 5. Mai 2025 beteiligte sich die KiezKulturWerkstadt mit einem Straßenmusikprogramm am Europäischen Protesttag zur Gleichbehandlung von Menschen mit Behinderung. An mehreren Orten im Kiez fanden über den Nachmittag verteilt musikalische Beiträge statt. Um 14 Uhr spielte Stephan Lohbrunner in der Danckelmannstraße. Um 16 Uhr folgten Anam Cara und Markus Virck an der Ecke Nehringstraße und Neufertstraße. Den Abschluss bildeten um 18 Uhr Gerd Conradt, Silja Korn sowie Lerch & Band in der Seelingstraße.

Die Aktion wurde gefördert von der Aktion Mensch.

Ausstellung von Fotografien der Künstlerin Silja Korn

Mit der Ausstellung SILJA KORN. Fotografien aus dem Untersuchungsgefängnis der Stasi setzte die KiezKulturWerkstadt ein besonderes Zeichen für inklusive Kulturarbeit. Die von Llane Fragoso-Maldonado kuratierte Ausstellung zeigte im Herbst 2025 Fotografien der Berliner Künstlerin Silja Korn, die selbst blind ist. Die Arbeiten entstanden mit Lightpainting-Techniken und eröffnen neue Perspektiven auf Erinnerung, Wahrnehmung und Geschichte. Begleitend luden Workshops, Gespräche und die Präsentation der Podcastreihe „Der blinde Fleck“ zu Austausch und gemeinsamer Auseinandersetzung ein. Ausstellung und Rahmenprogramm wurden gemeinsam von der KiezKulturWerkstadt e. V. und dem Fotostudio für Blinde Fotografen im Nachbarschaftszentrum DIVAN realisiert, mit Unterstützung der Gedenkstätte Hohenschönhausen, Karsten Hein, WIM und Hartmut Jahn Studio sowie mit Förderung durch Aktion Mensch.

Vernissage am 10. September 2025
Finissage am 11. Oktober 2025 

Der Zeitzeuge Gilbert Furian, die Künstlerin Silja Korn und die Kuratorin Llane Fragoso-Maldonado stehen vor zwei Fotografien bei der Eröffnung der Ausstellung.

Zeitzeuge Gilbert Furian, Fotografin Silja Korn und Kuratorin Llane Fragoso-Maldonado bei der Ausstellungseröffnung.

Eine Person wird mit Lightpainting-Technik portraitiert.

Hartmut Jahn wird beim Lightpainting-Workshop von Silja Korn portraitiert.

Barrierefreie Website

Wir bemühen uns, diese Website barrierefrei zu gestalten. Dazu gehören:

  • Klare Struktur und Navigation
  • Ausreichende Farbkontraste
  • Skalierbare Schriftgrößen
  • Alternative Texte für Bilder
  • Tastaturnavigation
  • Kompatibilität mit Screenreadern
  • Responsive Design für alle Geräte

Solltet ihr dennoch auf Barrieren stoßen, kontaktiert uns bitte, z. B. per E-Mail an: . Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Zugänglichkeit zu verbessern.

Die Verbesserung der Barrierefreiheit auf unserer Website wird unterstützt durch Förderung der Aktion Mensch.